Semesterarbeit (TUM)

Zeitraum: Mai bis November 2013Logo_TUM

Methodik zur Bewertung von durchgängigen mechatronischen Entwicklungswerkzeugen

Titelseite Semesterarbeit

Titelseite Semesterarbeit

Die Semesterarbeit ist am Lehrstuhl des iwb (Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften) an der Technischen Universität München entstanden.

Ausgangssituation:

Die Mechatronik kombiniert als neue Herausforderung im Maschinen- und Anlagenbau die Fachrichtungen Mechanik, Elektronik und Informatik. Dabei wird die interdisziplinäre Integration in den mechatronischen Entwicklungsprozess fortwährend wichtiger, besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Informatik.

Maschinenbau im Wandel - gestern / heute

Maschinenbau im Wandel – gestern / heute (Quelle)

Aufgrund einer hohen Vielzahl verschiedener mechatronischer Entwicklungstools auf dem Markt liegen die Herausforderungen der Tools in den Bereichen der Schnittstellen, Datendurchgängigkeit und Interoperabilität.
 Die Realisierung eines mechatronischen Entwicklungsprozesses erfolgt mit Hilfe einer durchgängigen Tool-Landschaft in allen Phasen des Quality-Gate-Prozesses. Bestehende Werkzeuge erfüllen diese Durchgängigkeit bisher leider nicht ausreichend. Aus diesem Grund müssen die Tools entsprechend einer Bewertung unterzogen werden um eine gewisse Transparenz in der Tool-Landschaft zu schaffen.
Dabei stellt sich die Frage, welches Tool die phasenspezifischen Aufgaben des Anwenders am besten unterstützt? Ein entsprechendes Messverfahren zur Bewertung von durchgängigen mechatronischen Entwicklungswerkzeugen soll entwickelt werden, um die Effizienz in den phasenspezifischen Aufgaben im Entwicklungsprozess zu untersuchen.

Zielsetzung:

Das Ziel dieser Semesterarbeit stellt ein Verfahren zur Messung der Effizienz im toolunterstützten Engineering-Prozess dar, das anhand einer Bewertungsmethodik von durchgängigen mechatronischen Entwicklungswerkzeugen entwickelt werden soll.
Hierbei ist es aufgrund der steigenden Zahl an mechatronischen Entwicklungswerkzeugen erforderlich, dass vorab ein Überblick über die vorhandene Tool-Landschaft verschafft wird. Dabei soll im Einzelnen eine Auswahl an verfügbaren digitalen Werkzeugen in Bezug auf mechatronische Themen berücksichtigt werden.
Das zu entwickelnde Messverfahren zur Bewertung der Entwicklungswerkzeuge soll aus unterschiedlichen Sichtweisen, wie zum Beispiel der Prozesssicht, erarbeitet werden. Der praktische Einsatz einer ausgewählten Werkzeugkette und die damit verbundene Bewertung wird an einem Industrie-Beispiel abgesichert. Dieses Use-Case-Szenario eines mechatronischen Entwicklungsprozesses soll mittels Unterstützung digitaler Werkzeuge abgedeckt werden.

Fazit:

Die Entwicklung mechatronischer Systeme und die entsprechenden Entwicklungsprozesse sind durch eine hohe Komplexität charakterisiert. Die Bewältigung der dabei auftretenden Herausforderungen innerhalb der interdisziplinären Entwicklungsmethoden hat eine vermehrte Integration von Rechnerwerkzeugen zur Folge. Dabei liegen die Schwierigkeiten der digitalen Werkzeuge nicht in der Anwendung der Entwicklungsaufgabe, sondern in der funktionsfähigen Verknüpfung einzelner Tools zu einer durchgängigen Werkzeugkette für einen toolunterstützten Entwicklungsprozess.

Durch diese Semesterarbeit konnte ich viele Erkenntnisse zur Entwicklung mechatronischer Systeme und der Unterstützung durch digitale Werkzeuge gewinnen.

Diese Semesterarbeit ist angesiedelt als Beitrag zum Forschungsprojekt Meproma (Mechatronisches Engineering zur effizienten Produktentwicklung im Maschinen- und Anlagenbau), welches eine Effizienzsteigerung des gesamten mechatronischen Entwicklungsprozesses zum Ziel hat.

Effizienzsteigerung des mechatronischen Entwicklungsprozesses

Effizienzsteigerung des mechatronischen Entwicklungsprozesses (Quelle)

Ein Gedanke zu “Semesterarbeit (TUM)

  1. Pingback: Studium zum Master of Science (M.Sc.) in Maschinenbau & Management an der TU München | Georg Mayer

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